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Pädagogisches Konzept zum Einsatz der Schulhündin Lola Luise an der Grundschule Delligsen

1. Tiergestützte Prävention

Tiere üben positive Wirkungen auf Menschen aus, d.h. sie beeinflussen ihre Emotionen sowie ihr Verhalten positiv. Daher werden Tiere seit dem 19. Jahrhundert vor allem in medizinischen, therapeutischen und pädagogischen Einrichtungen zur Steigerung der positiven Entwicklung von Menschen eingesetzt.

 

Untersuchungen ergaben, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen, verantwortlicher, empathischer und sozial kompetenter sind sowie besser lernen können. Folglich bietet der Einsatz von Tieren für die Arbeit mit Kindern eine hohe Chance auf erhöhte Erfolgsraten.

 

Wie Zahlen belegen, ist der Einsatz von Hunden eine Möglichkeit für tiergeschützte Prävention in Schulen. Seit 1999 nimmt die Anzahl an Schulhunden in Deutschland stetig zu. Vor allem in den letzten Jahren ist diese Zahl enorm gestiegen.

 

Schule als Lernort bzw. Lebensraum für Kinder und Jugendliche wird immer bedeutsamer. Längst wird hier nicht mehr nur Fachliches vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler verbringen bis zu acht Stunden am Tag in der Schule. Sie lernen, essen und spielen dort, gehen ihren Interessen und Neigungen nach, treffen ihre Freunde und begegnen Ansprechpartnern für Probleme, Konflikte, Fragen usw. Ein Großteil der Kindererziehung und -entwicklung findet in Schule statt.

 

Aus diesen Gründen beschäftigt sich das folgende Konzept mit dem Einsatz eines Schulhundes an der Grundschule Delligsen, um die Rahmenbedingungen sowie die Regelungen verbindlich festzuhalten. Ziel dieses Konzepts ist es, die pädagogische Arbeit an der Grundschule Delligsen weiter zu steigern bzw. die Förderung der Schülerinnen und Schüler zu optimieren.

2. Voraussetzungen

 

a) Halterin und Lehrkraft Severin Wendlandt

Die Lehrkraft und Hundehalterin muss sich der Verantwortung bewusst sein, dass der Hund nicht nur in einer Familie lebt, sondern einen Großteil seiner Zeit in der Schule, also mit vielen Menschen unterschiedlichen Alters, verbringt. Daher ist die Wahl der Rasse sowie der Einsatz des Hundes in der Einrichtung gewissenhaft auszusuchen und detailliert zu planen. Zudem muss eine umfangreiche Ausbildung hinsichtlich der Haltung und Führung des Hundes erfolgen, damit dieser sehr gehorsam und diszipliniert agiert. Neben der charakterlichen und physischen Eignung des Hundes sowie der guten Ausbildung ist auch eine enge Bindung des Hundes zur Halterin wichtig. So werden kritische Situationen für Tier und Mensch in der Schule vermieden und die vielfältigen positiven Effekte des Hundes können ausgeschöpft werden.

 

Die Lehrkraft und Hundehalterin muss ihren Hund sehr genau kennen, Stresssignale deuten und die Belastbarkeit einschätzen, um negative Situationen für Tier und Mensch zu vermeiden. Daher ist der Hund jederzeit unter der Betreuung der Lehrkraft.

 

b) Hund/ Rasse

Die physischen und charakterlichen Eigenschaften des Hundes sind für seinen Einsatz zur pädagogischen Arbeit in Schule sehr entscheidend. Zu den wichtigsten Anforderungen gehören:

  • freundliches Wesen
  • menschenbezogen und führwillig - hohe Toleranz- und Reizschwelle - ausgeglichen, ruhig und gelassen - nicht kläffend
  • kaum Jagdtrieb
  • nicht schreckhaft oder scheu
  • zutraulich
  • allergiefreundlich.

All die notwendigen Eigenschaften, die ein Schulhund haben sollte, bringt der Doodle mit. Dies ist in der Regel eine Kreuzung aus Pudel und Labrador oder Golden Retriever. Es handelt sich um eine noch nicht anerkannte Rasse, die Züchtungen nehmen aber stets zu. Es wird versucht, die positiven Eigenschaften des Pudels mit denen der Labradore bzw. Golden Retriever zu vereinen. Doodle zeigen viel Freude beim Erledigen ihrer Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen und sind für ihre schnelle Auffassungsgabe bekannt. Sie sind dem anvertrauten Menschen stets ein treuer Begleiter, bleiben „cool“ und entspannt. Sie haben kein Fell, sondern Haare, die regelmäßig gepflegt sowie mehrmals jährlich geschnitten werden müssen. Dadurch, dass sie nicht haaren, werden sie als allergiefreundliche Tiere eingestuft. Es gibt unterschiedliche Zuchtformen des Doodles, die sich in ihrer Kreuzung und demnach hinsichtlich ihres äußeren Erscheinungsbildes sowie einiger charakterlichen Eigenschaften leicht unterscheiden.

 

Lola Luise, die Schulhündin der Grundschule Delligsen, ist ein Labradoodle, d.h. eine Kreuzung zwischen Labrador und Großpudel. Diese Kreuzung zeigt den idealen Familienhund mit einer sehr intensiven Beziehung zu seinen vertrauten Personen. Diese Hunde sind sportlich, mit viel Freude unterwegs, sehr sensibel, zeigen ein hohes Einfühlvermögen und sind demnach auch ein idealer Begleiter für hilfsbedürftige Menschen. Ihre Intelligenz und ihre Freude an der Arbeit können sehr gut und zielgerichtet eingesetzt werden. Daher eignet sich diese Kreuzung sehr als Therapie- oder Schulhund.

 

c) Schule

Voraussetzung für die Umsetzung des Schulhund-Konzeptes ist das Einverständnis der Schulleitung, des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern. In einer Schulvorstandssitzung ist daher eine Abstimmung mit einer mehrheitlichen Zustimmung notwendig.

 

Kinder mit einer Hundeabneigung sollten langsam an den Umgang mit dem Hund herangeführt werden, damit die Ängste nach und nach abgebaut werden können. Sollten diese Kinder oder auch Erwachsene den Wunsch äußern, nicht mit dem Hund in Kontakt treten zu wollen, ist dieses zu berücksichtigen. Das heißt, der Einsatz des Hundes ist so zu planen, dass diese Personen im Schulalltag nicht mit dem Hund in Berührung kommen. Demnach bewegt sich der Hund zwar überwiegend frei im Schulgebäude an der Seite von Frau Wendlandt.

 

Der Einsatz des Hundes ist so zu planen, dass er in den Unterrichtsalltag der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerin einwandfrei integriert werden kann. Die dazu notwendigen Regeln zum Umgang mit dem Schulhund, speziell in Klassenräumen, werden bei Einführung des Hundes gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und festgehalten. Die Regeln, die für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Delligsen gelten und einzuhalten sind, wurden von der Lehrkraft und Halterin formuliert. Über diese werden alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Einführung des Hundes in die Schule in Kenntnis gesetzt (s. Anhang).

 

d) Schülerinnen und Schüler

Das Einhalten der Regeln für das Verhalten im Klassenraum sowie im Schulgebäude allgemein bzw. auf dem Schulhof seitens der Schülerinnen und Schüler ist unabdingbar für den Einsatz des Schulhundes. Diese Regeln müssen den Schülerinnen und Schülern durch die Lehrkraft und Halterin zugänglich und vertraut gemacht werden. Zudem müssen diese Regeln jährlich aufgefrischt werden und ggf. nach einer kritischen Reflexion verändert werden. Vor allem die neuen Erstklässler müssen über diese Verhaltensregeln belehrt werden.

 

Die Schülerinnen und Schüler der ersten Einsatzklasse werden Aufgaben bzgl. der Pflege,  dem Ausführen sowie dem Reinigen des Wassernapfes übernehmen. In dieses Tätigkeitsfeld werden sie eingewiesen und auf die Hygienestandards immer wieder hingewiesen. Dabei werden die jeweiligen Schülerinnen und Schüler bewusst von der Lehrkraft und Halterin ausgewählt. Dieser Einsatz der Hundebeaufsichtigung beruht auf absoluter Freiwilligkeit der Kinder. Kriterien wie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Freude im Umgang mit Tieren sind dabei entscheidend.

3. Fördermöglichkeiten und Wirkungen des Einsatzes von Schulhunden

Hunde leisten einen Beitrag zur kindlichen Entwicklung. Sie sind verlässliche und treue Partner, geduldige sowie nicht wertende Zuhörer und bilden einen Anknüpfungspunkt für Gespräche. Sie geben den Menschen das Gefühl akzeptiert und angenommen zu werden, vermitteln Geborgenheit und Unbefangenheit und lösen Spaß und Freude im Umgang mit ihnen aus. Es entsteht seitens der Menschen das Gefühl, gebraucht zu werden und für jemand anderen sehr wichtig zu sein.

 

Demnach fördern Hunde:

  • das Selbstwertgefühl (Zuneigung, unkritische Bewunderung, konstante Wertschätzung, Verantwortung übernehmen, Akzeptanz, Gefühl gebraucht zu werden),
  • die Persönlichkeitsentwicklung (Körperkontakt, entspannte Interaktion, Beruhigung, Bewegung, Spontanität und Spaß erleben, Ruhe und Zufriedenheit),
  • die emotionale Stabilität (Akzeptanz, Zuwendung, Bestätigung, Trost, Ermunterung, Zärtlichkeit, Freude, Abbau von Ängsten und Unsicherheit, Neues begegnen und ausprobieren, Stabilität und Selbstsicherheit, Ermöglichung offenen emotionalen Ausdrucks)
  • das Sozialverhalten (Empathie, Rücksichtnahme, Akzeptanz von Regeln und Grenzen, Zurückstellung eigener Bedürfnisse, Rücksichtnahme, Integration, Kontaktverhalten, Zuwendung, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsgefühl, Pflichtbewusstsein),
  • die soziale Integration (Geborgenheit, Erfahrung von Nähe, Erfahrung von Gemeinsamkeit, nicht alleine sein, Vertrauen und Vertrautheit, Verantwortungsbewusstsein, Aufheben sozialer Isolation, Förderung des Kontaktverhaltens, Eisbrecherfunktion),
  • die (nonverbale) Kommunikation (soziale Nähe, initiieren von Sozialkontakten, Einsatz von Mimik und Gestik, Ausdrucksfähigkeit, Lesefähigkeit),
  • die Selbsttätigkeit und Aktivität der Sinneswahrnehmung,
  • die motorische und kognitive Entwicklung (Lernen über Hunde und Hundehaltung, Austausch und Gespräch, Motivation, Konzentrationsfähigkeit, zielgerichtetes Handeln, Handlungsplanung, Problemlösungsstrategien entwickeln, Analysefähigkeit),
  • das Lern- und Arbeitsverhalten (Lärmprävention, Sorgfalt und Ordnung, Selbstständigkeit, Kreativität, Lern- und Anstregungsbereitschaft, Ruhe und Entspannung, Verringerung der Aggressionsbereitschaft, Eigenverantwortung, planvolles, strukturiertes Handeln, erhöhte Steuerbarkeit, Fokussierung der Aufmerksamkeit, längere Zeit bei einer Aufgabe bleiben) sowie
  • das Verantwortungs- und Pflegebewusstsein der Kinder.

Zahlreiche Untersuchung zu Wirkungen eines Schulhundes zeigen, dass diese vielseitig und zahlreich sind. Sie belegen u.a., dass nur die Anwesenheit eines Hundes im Raum schon entspannend wirkt. Stress und Ängste werden reduziert, die Herzfrequenz sowie der Blutdruck werden gesenkt und biochemische Veränderungen werden ausgelöst (positive physische/physiologische Wirkungen).

4. Unfallprävention

Bei dem Einsatz von Hunden in Schulen sollte stets das Bewusstsein präsent sein, dass diese keine Maschinen sind und demnach trotz Wesens- und Gehorsamsbeschreibung von Fachleuten sowie einer guten Eignung des Hundes kein hundertprozentiger Schutz vor Unfällen besteht. Denn auch das Verhalten der Kinder im Umgang mit dem Hund ist trotz Regeln, Einweisung und Begleitung durch Erwachsene nicht immer vorhersehbar, berechenbar oder vernunftgeleitet Demnach ist es unbedingt notwendig, dass die Halterin ihren Hund sehr gut kennt und Stresssituationen frühzeitig vermeidet. Die beste Unfallverhütung ist ein sozialisierter, gut erzogener Hund, mit dem liebevoll und respektvoll umgegangen wird und dessen Bedürfnisse geachtet und geschätzt werden. Sobald der Hund auf deinem Platz liegt, darf er von niemandem gestört werden, da dieser Platz als Rückzugsort gilt.  Bevor der Hund zum Beißen ansetzt, erfolgen viele Signale, die dem Menschen eine für den Hund bedrohliche Situation anzeigen. Werden diese Signale alle missachtet und spitzt sich die Situation für den Hund enorm zu, so kommt es als für ihn letzte Möglichkeit zu einem Biss. Um diese „Eskalationsleiter“ zu vermeiden, ist der Hund unter ständiger Begleitung der Halterin sowie der Sozialpädagogin, also unter der Person, die ihn bestmöglich kenn und erste Signale einer kritischen Situation erkennt.

 

Die Befindlichkeit des Hundes muss stets im Auge behalten werden. Der regelmäßige Besuch einer Hundeschule ist daher unabdingbar und wird zwei Mal in der Woche erfolgen. Nach etwa einem Jahr wird die Absolvierung eines Hundeführerscheins beendet und im direkten Anschluss wird Lola Luise in die Ausbildung zum Therapie- und Schulhund am Steinhuder Meer gehen. Dieses ist eine anerkannte Schulhundausbildungsschule.

 

Auch die Aufklärung der Kinder sowie das Einhalten der Regeln sind wesentliche Bestandteile der Unfallprävention. An seinem Rückzugsort sollte der Hund niemals von Kindern gestört werden.


Abschließend lässt sich festhalten, dass die potenziellen Gefahren in keinem Verhältnis zu dem Nutzen eines Schulhundes stehen. Demnach kann der Einsatz eines Hundes in Schule auch unter der Berücksichtigung der Unfallprävention gerechtfertigt werden.

5. Planung, Durchführung und Evaluation des Konzeptes

Der Einsatz des Hundes wird als Welpe erfolgen, damit dieser direkt von Anfang an an das Umfeld gewöhnt wird. Dabei wird der Hund langsam in das System Schule eingeführt, was heißt, dass er die Halterin zunächst nur wenige Stunden pro Woche in ihren Unterricht bzw. in die Einsatzklasse begleitet. In der übrigen Zeit wird der Hund auf seinem Ruheplatz sein, der sich unter dem Schreibtisch der Lehrkraft befindet. Damit ist sichergestellt, dass der Hund eine Rückzugsmöglichkeit hat. So kann der Stressfaktor des Hundes geringgehalten werden.

 

Nach der Eingewöhnungsphase ( die ca ¼ Jahr dauern wird) wird der Hund nach und nach auch den anderen Klassen der Schule vorgestellt. Dabei ist unabdingbar, dass allen Schülerinnen und Schülern die Regeln zum Umgang mit dem Hund bekannt und präsent sind. Bei der Wahl des Hundes bzw. der Rasse wurde ein hoher Wert auf sein Äußeres (freundlich wirkendes Tier aufgrund der mittleren Größe, der gut sichtbaren Augen, dem längeren, seidigem Kuschelfell sowie der hellen Haare), auf seine Charakterzüge (s. 2b)) sowie auf die Allergiefreundlichkeit gelegt. Der Hund stammt aus einer großen Züchtung und wurde einige Wochen beobachtet bevor er von den Fachleuten als besonders geeignet für den Einsatz als Schulhund ausgezeichnet wurde. Er wird als sehr entspannt, ruhig, gelassen sowie freundlich eingestuft, zeigt keine aggressive Ausstrahlung, ist am Menschen orientiert und interessiert, ist mit anderen Hunden sehr verträglich, zeigt ein hohes Bestreben, dem Menschen zu gefallen und ihm alles recht zu machen, ist sehr gehorsam, absolut verträglich mit Kindern, empathisch, wenig stressempfindlich, weder ängstlich noch unsicher, nicht bellfreudig, nicht besonders geräuschempfindlich und zeigt keinen Herdenschutztrieb.

 

Wichtige Regeln im Umgang mit dem Hund sowie die Organisation eines Hundedienstes (kümmern um Wasser, Sauberkeit, Wohlbefinden und Pflege des Hundes), die Absprachen zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern wird in den ersten Tagen erarbeitet.

 

Ziel der hundegestützten Pädagogik ist die Unterstützung der Erziehung und Bildung in Schule. Über und mit dem Hund sollen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihre Umwelt neu zu erfahren, so dass sie ihre Fähigkeit steigern, schwierige Lebenssituationen erfolgreich und ohne psychische Schäden bewältigen zu können. Durch die Arbeit mit dem Hund können Bereiche der Wahrnehmung, der Motorik, der emotionalen und sozialen Entwicklung, der Kommunikation usw. gefördert werden (s. 3.). Die Grundvoraussetzung für diese positiven Veränderungen ist jedoch die Freiwilligkeit seitens der Schülerinnen und Schüler, damit eine positive Bindung zwischen ihnen und dem Hund aufgebaut werden kann. Neben der Förderung dieser Bereiche (s.o.) kann die Arbeit (sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeit) ebenfalls zur Diagnostik verwendet werden.

 

Bei Bedarf und in Abhängigkeit der Integration der Arbeit mit dem Schulhund an der Grundschule sollten ihre Ergebnisse in regelmäßigen Abständen (z.B. am Schuljahresende) evaluiert werden. Dazu sollten z. B. Evaluationsbögen für die Schülerinnen und Schüler, die Kolleginnen und Kollegen sowie die Eltern entwickelt, ausgeteilt und ausgewertet werden. Zudem könnten Einzelgespräche/ - befragungen stattfinden.

6. Hygieneplan/Gesundheitsprävention

Folgende Hygieneregeln gelten im Umgang mit dem Schulhund:

  • Der Klassenraum ist stets sauber, das heißt auf dem Boden liegen kein Müll und keine Lebensmittel herum. Die Schultaschen werden an den Haken am Tisch aufgehangen, Sporttaschen und Jacken hängen auf dem Flur an der Garderobe.
  • Das Bürsten sowie die Pflege der Hundehaare erfolgt durch ausgewählte Schülerinnen und Schüler in der Schule in einem dafür vorgesehenen Raum.
  • Nach dem Umgang mit dem Hund sind stets die Hände zu waschen.
  • Der Impfausweis liegt vor.
  • Ein tierärztliches Gesundheitszeugnis wird  4x jährlich eingeholt.
  • Es

Der Hygieneplan hat das Ziel, das Risiko einer möglichen Infektionsübertragung vom Hund auf den Menschen und umgekehrt so gering wie möglich zu halten. Um Krankheitsübertragungen vorzubeugen und dem Hund gesundheitliche Probleme zu ersparen, muss er regelmäßig gegen Tollwut geimpft werden, frei von Würmern sein, zeitnah von Ektoparasiten befreit werden, damit keine Salmonellenübertragungsgefahr bestehen kann. Diese Punkte werden von der Lehrkraft und Halterin bzw. von einem Tierarzt beachtet und ausgeführt. Nach dem Kontakt mit dem Hund müssen die Hände gewaschen werden (besonders vor dem Zutritt in die Küche bzw. dem Zubereiten von Speisen sowie dem Verzehr von Speisen). Auf die Einhaltung dieser Regel werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder hingewiesen. Z.B darf nur ein Kind den Hund streicheln, um Stress zu vermeiden.

 

Zur entsprechenden Tierhygiene zählt ebenso ein sauberer Liegeplatz,ein hygienisch einwandfreies Trinkwassergefäße sowie Spielzeug. Der Hund trinkt lediglich aus dem für ihn vorgesehenen und ausgewiesenen Behälter.

 

Niemand darf auf den Hund zustürmen oder schreien. Ebenfalls ist es den Kindern untersagt ihm Kommandos zu geben und ihn ohne ersichtlichen Grund zu rufen.

 

Für Hundeutensilien und Sagrotan ist ein abschließbarer Schrank im Klassenzimmer vorhanden.

Die Ausbildung des Hundes erfolgt in der Schule am Meer am Steinhuder Meer. Sie erstreckt sich über 8 Module und enthält eine Abschlussprüfung für Halter und Hund.

 

Sollte der Hund sich in den Pausen erleichtern müssen, geht die Lehrkraft mit maximal zwei Kindern und dem Hund vom Schulgelände für ein Geschäft.

 

Der Hund wird nicht mit in die Sporthalle genommen, in dieser Zeit wird er in seiner Box im Auto oder aber im Lehrerzimmer sein.

7. Literatur

8. Anhang

I. Allgemeine Regeln zum Umgang eines Schulhundes an der Grundschule Delligsen:

 

  1. Den Hund am Ruheplatz nicht stören.
  2. Den Hund nicht ohne Erlaubnis streicheln und füttern (Brot/Brötchen, Wurst, Käse, Kekse, Süßigkeiten etc.)
  3. Nicht auf den Hund zu rennen.
  4. In Gegenwart des Hundes nicht schreien sowie hektische Bewegungen ausüben, keine Ballspiele.
  5. Den Hund in den Pausen nicht auf dem Schulhof ausführen.
  6. Nicht auf den Hund zustürmen und ihn nicht umlagern.
  7. Aufgaben zur Pflege und Versorgung des Hundes werden an ausgesuchte und entsprechend eingewiesene Schülerinnen und Schüler verteilt.
  8. Nach dem direkten Kontakt mit dem Hund Hände waschen.

 

Die Ausbildung von Lola und Frau Wendlandt beginnt am 11.9.2021 !! Bei Interesse sehen Sie sich gerne die Homepage der Schule an: www.schulungen-am-meer.de

9. Steckbrief

Ausruhen im Garten

Hallo, ich bin Lola und werde am 19. September ein Jahr alt. Meine Mama ist eine braune Labradordame und mein Papa ein weißer Großpudel. Ich bin ein Labradoodlemädchen. Ich bin 60cm groß (Schulterhöhe)… Ich lebe mit meiner Familie in Alfeld. Bei mir wohnen Frau Wendlandt und ihr Partner und die drei Kinder. Kinder finde ich super. Ich bin ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund. Wenn jemand traurig ist, merke ich das sofort und komme zum Trösten. Viele Menschen haben Respekt vor mir, weil ich so schwarz und groß bin. Aber ich bin ganz freundlich. Anbei ein paar Fotos von mir:

Mein erster Urlaub am Strand
Ich muss immer alles beobachten!